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Lehren und Lernen in der Postdigitalität - Wovon sprechen wir? (Modul 1)

Lehramtsstudierende, Lehrer/innen im Vorbereitungsdienst mit dem Fach Katholische Religionslehre, Religionslehrkräfte

LG Nr. 101-724 A
17.01.2022 - 19.01.2022
in Gars am Inn

24 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Heike Kellner-Rauch
StRin RS i.K. Verena Schießl
Wiss. MA Friederike Schmiedl
Stellv. Dir. Michaela Severin

Die Digitalisierung hat unsere Lebenswelt längst durchdrungen. Wir unterscheiden nicht mehr zwischen online und offline, analog und digital. Wir sind, so lässt sich mit Luciano Floridi (2017) formulieren, "onlife".
Dieser Umstand hat nicht nur Auswirkungen auf die Schule im Allgemeinen, sondern erfordert, dass wir das Lehren und Lernen neu (über-)denken und weiterentwickeln. Damit sich Lehrerkräfte auch im postdigitalen Zeitalter orientieren und souverän bewegen können, ist es notwendig digitale Transformationsprozesse wahrzunehmen und zu verstehen.

Was bedeutet also Postdigitalität? Welche Auswirkungen haben digitale Transformationsprozesse auf das Unterrichtsgeschehen? Und wie kann eine digitale Erlebens- und Erlebniskultur mit der Transformation gesellschaftlicher und kirchlicher Strukturen, den jeweiligen Schüler/innen, den Lehrkräften, dem Lern- und Lebensort Schule und schließlich dem Religionsunterricht zusammenhängen.
Die Fortbildungsreihe sensibilisiert und professionalisiert für die Bedingungen digitaler Lehr- und Lernprozesse. Die Teilnehmer/innen nutzen die daraus gewonnenen Erkenntnisse in fachdidaktischen Kontexten und bringen diese in die Weiterentwicklung unterrichtlicher Konzepte ein.
Am Ende der Fortbildungsreihe erfolgt eine Zertifizierung.

Das Modul 1 bildet den Auftakt und klärt das Phänomen der Postdigitalität in seinen Begriffen sowie in seinen bildungstheoretischen und theologischen Konsequenzen. Beobachtbare Prozesse im Bezugsrahmen des (Distanz-)Unterrichts, des (digitalen) Klassenraums, der Schule als Lebenswelt und Ort postdigitalen Lehrens, Lernens und Lebens werden beleuchtet und wissenschaftlich eingeordnet. Forschungsergebnisse aus beteiligten Bezugsdisziplinen wie der (Medien-)Pädagogik, der (Informations-)Didaktik sowie der Theologie werden miteinbezogen.


Besondere Hinweise
Die Fortbildungsreihe ist zum einen als blended learning angelegt und zum anderen mit einer deutlichen Ausrichtung auf die kreative und eigenverantwortliche Arbeit der Teilnehmer/innen.

Die Voraussetzung zur Teilnahme beinhaltet die Bereitschaft, in Peergroups mit Lerntagebüchern praxisbegleitend zu arbeiten. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Erzdiözese Bamberg und dem ILF Gars.

Lehramtsstudierende und Referendare zahlen für Unterkunft und Verpflegung einen Eigenanteil von 130,- €.

 

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Gärtnerei Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner