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"Was wird aus Religion?" Chance der Bildung neuer Relevanz und Risiko des Bildungsverlusts

Staatliche und kirchliche Schulleiter/innen, Schulrät/inn/e/n, Seminarrektor/inn/en und Schulaufsichtsbeamt/inn/e/n

LG Nr. 102-727
11.07.2022 - 15.07.2022
in Gars am Inn

40 Plätze

Leitung
SchADin i.K. Franziska Pichler
Dir. Dr. Anton Dimpflmaier
Stellv. Dir. Michaela Severin
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas
Professor Prof. Dr. Michael Seewald

In einer stark naturwissenschaftlichen und weltanschaulich plural geprägten Welt wirken religiöse Überzeugungen eigenartig fremd, wie aus einer anderen Welt. Welche Bedeutung und Funktion kommt Religion angesichts von Traditionsabbruch, Individualisierung (Privatisierung), Pluralisierung und der Dominanz naturwissenschaftlicher Weltsicht noch zu? Wovon reden wir, wenn wir von Religion sprechen, und was wird aus Religion?
Grundgesetz und bayerische Verfassung eröffnet Räume für Religions- und Glaubensfreiheit im positiven Sinn. Religiöse Bildung an Universitäten und Schulen, religiöse Einrichtungen und Aktivitäten in vielen Räumen gesellschaftlichen Lebens sind sichtbare Zeichen dieser Haltung.
Trotz alledem nimmt die Anzahl religiös ungebundener Menschen zu, nicht wenige bezeichnen sich als, indifferent agnostisch oder atheistisch. Christlicher Glaube findet zunehmend weniger Resonanz. Das Interesse an einem umfassenden Sinn und nach Transzendenz scheint verloren gegangen zu sein. Wie werden sich diese Veränderungsprozesse auf Schulleben und Schulkultur und auch auf den Religionsunterricht auswirken? Welche Chancen werden für die Bildung neuer Relevanz von Religion und christlichem Glauben gesehen? Im Lehrgang stehen grundsätzliche Fragen religiöser Bildung im Vordergrund, die den Schulalltag, die Entwicklung der Schulkultur und nicht zuletzt den Religionsunterricht betreffen.

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ILF Gars Foto: Elisabeth Kühlechner