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Biblisches im Koran - wie ist das zu lesen und zu deuten?
Interreligiöses Lernen in der Grundschule kompetent ermöglichen

Vorrangig Religionslehrkräfte der Erzdiözese Bamberg

LG Nr. 100-729
12.07.2021 - 14.07.2021
in Stein

28 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Heike Kellner-Rauch

Wenn es im LehrplanPlus der Grundschule heißt, die Schüler/innen sollen vor dem Hintergrund eigenen Suchens und Fragens Menschen mit anderen Überzeugungen mit Achtung und Respekt begegnen, gelingt dies leichter, begegnen sie auch deren Glaubensgrundlagen. Für die Beschäftigung mit dem Islam bietet gerade die Auseinandersetzung mit dem Koran hierfür eine zentrale Basis. Haben Sie schon einmal im Koran gelesen? Kennen Sie biblische Motive, die in ihm enthalten sind? Wie kann eine Annäherung an deren Bedeutung zu einem besseren Verständnis des Korans führen und damit zu einer verständnisvolleren interreligiösen Begegnung? Im ersten Teil der Fortbildungsveranstaltung werden exemplarisch einige Suren gelesen, die von biblischen Personen sprechen: Jesus, Maria, Abraham. Diese und viele andere biblische Gestalten und Themen sind im Koran wichtig. Aber wie und mit welcher Bedeutung kommt Biblisches in den Koran? Und wie kann man den Koran lesen? Gleichzeitig fragt eine solche Bearbeitung nach Gemeinsamem und Unterscheidendem, was sich hinter den gleichen Namen verbirgt. Nach einer wissenschaftlichen Einführung und theologischen Deutung von Koran und Bibel, geht es im zweiten Teil des Lehrgangs um praktische Konkretisierungen im Religionsunterricht. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden im Blick auf den oben genannten Kompetenzerwerb kreative unterrichtliche Zugänge für die Jahrgänge der Grundschule vorgestellt und innerhalb der Fortbildung mit den Teilnehmenden weiterentwickelt.

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ILF Gars Foto: Elisabeth Kühlechner