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Die Pforten der Auslegung werden nie geschlossen. Jüdische Schriftauslegung -
was christliche Auslegung von ihr lernen kann und dass das Neue Testament (auch) als jüdische Schrift zu lesen ist

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K., pastorales Personal und staatliche Lehrkräfte der Erzdiözese Bamberg

LG Nr. 101-714 A
08.11.2021 - 10.11.2021
in Bad Staffelstein

15 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Heike Kellner-Rauch

Diese Fortbildung macht Sie authentisch mit der jüdischen Schriftauslegung vertraut, insofern ein Rabbiner anhand ausgewählter Abschnitte der Hebräischen Bibel in die 'Regeln' jüdischer Schriftauslegung einführt. Zum anderen zeigt sie - im Horizont kirchlicher Dokumente -, dass die Bibel im christlich-jüdischen Dialog auszulegen ist. Zudem ist es für die Auslegung des zweiten Teils der ‚zwei-einen' christlichen Bibel höchst erhellend, das Neue Testament von seinem Ursprung her als eine jüdische Schrift wahrzunehmen - mit einer christlichen Auslegungs- und Wirkungsgeschichte, die den meisten Christen nicht bewusst ist.
Dieser Rahmen wird an konkreten Bibeltexten mit wechselnden Methoden gefüllt. Dabei werden immer auch christliche Stereotypen kritisch beleuchtet und neue Perspektiven auf eingefahrene 'Trampelpfade' christlicher Exegese eröffnet, etwa auf das in der kirchlichen Verkündigung hoffnungslos gewordene Deuteschema "Verheißung - Erfüllung".

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Gärtnerei Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner