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Müssen wir an dieser Welt zugrunde gehen?
Die Offenbarung des Johannes als Gegenentwurf zu einer Welt, die ist wie sie ist

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 104-708
06.03.2023 - 10.03.2023
in Gars am Inn

28 Plätze

Leitung
SchR i.K. Johannes Ramsauer

Serien, Filme und Computerspiele, die sich an
Weltuntergangsfantasien abarbeiten, haben derzeit Hochkonjunktur. Sie sind ein Krisenphänomen und ein Gradmesser dafür, dass wir gegenwärtig in einer von Krisen gebeutelten Welt leben. Die Schreckensbilder aus der biblischen Apokalypse werden dabei gerne recycelt und den neuen Angstszenarien angepasst. Die Frage "Ist eine neue Welt möglich?" erfährt dabei zunehmend düstere Antworten. Ganz anders die Offenbarung des Johannes, die gerade vom Ende her eine neue Welt für die Gegenwart entwirft.
In einem ersten Teil wird der theologische Gehalt dieses wohl rätselhaftesten Buches des Neuen Testaments bibelexegetisch und theologisch erschlossen, seine Aktualität ergründet und für Schüler/innen zugänglich gemacht.
Sodann wird die Frage gestellt, wie sowohl Lehrkräfte als auch Schüler/innen ihre Ressourcen, ihre Lebens- und Resilienzkräfte stärken und besser nutzen können.
Im religionspädagogischen Teil des Lehrgangs werden Möglichkeiten überlegt und vorgestellt, wie Schüler/innen an Förderschulen ihrer Sehnsucht nach Leben und Lebendigkeit angesichts von lebens-feindlichen Erfahrungen Ausdruck verleihen und für sich hoffnungs-volle Zukunftsbilder kreieren können.

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Klostergarten Gars Foto: Elisabeth Kühlechner