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Gesellschaft ohne Transzendenz? - Neue Zeiten verstehen - neue Fragen entdecken - Haltungen entwickeln

Religionslehrkräfte, Schulaufsicht; Mutliplikatoren und Multiplikatorinnen für den Religionsunterricht

LG Nr. 111-709
23.10.2026 - 24.10.2026
in Gars

50 Plätze

Leitung
Dir. Michaela Severin
Dr. Matthias Belafi
Dr. Maike Weißpflug
Prof. Dr. Michael Seewald

Künstliche Intelligenz, Longevity-Diskurse, das Bewusstsein planetarer Grenzen und die Dynamik autokratischer Entwicklungen verändern die Wahrnehmung der Welt und damit auch die Fragen an Bildung und an die Zukunft stellen. Vieles, was lange als selbstverständlich galt, gerät in Bewegung. Gleichzeitig verstärkt sich der gesellschaftliche Diskurs über die Deutungshoheit in Bezug auf die Vorstellungen über Optimierung, Messbarkeit und Verwertbarkeit menschlichen Lebens.
Welche Fragen bleiben, wenn "die neue Welt" immer schnellere Antworten verspricht? Welche Bedeutung haben Würde, Hoffnung und Gerechtigkeit in einer Welt, die von Machbarkeit geprägt ist? Und schließlich: Welche Rolle spielt Transzendenz in einer Gesellschaft, die sich als postsäkular und zugleich postmetaphysisch versteht?
Im Dialog zwischen der politischen Theoretikerin Dr. Maike Weißpflug und dem Theologen Prof. Dr. Michael Seewald werden unterschiedliche Perspektiven auf die Bedeutung von Transzendenz für Gegenwart und Zukunft ins Gespräch gebracht. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll erkundet werden,
" welche Fragen unsere Zeit neu hervorbringt,
" welche Antworten Wissenschaft und Technik geben können - und welche nicht,
" welche Haltungen angesichts gesellschaftlicher Transformationen notwendig werden,
" und welchen Beitrag religiöse Bildung zu einer verantwortlichen Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft leisten kann.


Besondere Hinweise
Feststehender Teilnehmerkreis.

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Klostergarten Gars Foto: Elisabeth Kühlechner