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Schöpfung kultivieren. Zur ökologischen Herausforderung des christlichen Glaubens im RU |
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Evangelische und Katholische Religionslehre, Ethik |
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LG Nr. 111-715 B |
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In den letzten Jahren ist durch die verschiedenen und zum Teil verheerenden Folgen der Klimakrise die Begrenztheit und Verwundbarkeit der Erde dringlich ins öffentliche Bewusstsein getreten. Angeleitet von der Enzyklika "Laudato Si' - über die Sorge für das gemeinsame Haus" von Papst Franziskus sowie der Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen hat sich u.a. die wissenschaftliche Theologie mit diesem "Zeichen der Zeit" beschäftigt. Das von Franziskus eingeforderte ganzheitliche Verständnis ökologischer Krisenphänomene ruft den jüdisch-christlichen Schöpfungsglauben als Reflexionsgröße auf. So ziehen z.B. die Flutkatastrophe im Ahrtal oder die verheerenden Waldbrände im Mittelmeerraum und Nordamerika das Anwachsen von Ungerechtigkeiten aller Art nach sich und fordern das Engagement des Menschen für die sehr gute Schöpfung Gottes (Gen 1,31) heraus. |
