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"Nichts bleibt, wie es ist ?" - Identitätssuche und Identitätsfindung in einer heterogenen Gesellschaft

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 97-719
20.01.2020 - 24.01.2020
in Gars am Inn

28 Plätze

Leitung
Elisabeth Stork

Wir leben in Zeiten, in denen vieles in Bewegung ist. Es gibt eine unüberschaubare Anzahl an Möglichkeiten, das eigene Leben und den eigenen Glauben zu gestalten. Viele Menschen verspüren den Wunsch nach klarer Orientierung und verbindlichen Werten und machen sich auf die Suche nach neuen persönlichen, politischen und religiösen Identitäten. Dies geschieht zunehmend in Abgrenzung fremder Lebensweisen, die als Bedrohung des eigenen Ichs empfunden werden.

Der Lehrgang zeigt auf, welch' unverzichtbare Rolle der Entwicklung einer eigenen Identität in einer kulturell-religiös heterogenen Gesellschaft für das friedliche Zusammenleben zukommt. Welchen Beitrag kann und muss der Religionsunterricht zur Findung einer christlichen Identität bei Schülerinnen und Schülern leisten? Gemeinsam überlegen wir, welche Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern gestärkt werden können, damit sie ausgrenzendes und rassistisches Verhalten wahrnehmen und ihm begegnen können. Es wird der Frage nachgegangen, wie wir unsere Kinder und Jugendlichen fördern können, damit sie ein Bewusstsein für den eigenen Glauben entwickeln und mit Mitmenschen mit anderen religiösen Überzeugungen in den Dialog treten können.

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Kreuzgang Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner