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Religionsdidaktisches Update: Wie erreiche ich nachhaltige subjektorientierte Lernprozesse?

Kirchliche und staatliche Mentor/inn/en und Betreuungslehrkräfte sowie Religionslehrkräfte der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 97-712
20.11.2019 - 22.11.2019
in Armstorf-St. Wolfgang

28 Plätze

Leitung
SchR i.K. Dr. Michael Weiler

Der Religionsunterricht an Grund- und Mittelschulen hat im Zuge der Einführung des kompetenzorientierten LehrplanPLUS neue Impulse erhalten, die es im Sinne einer Qualitätsentwicklung und -sicherung möglichst effektiv aufzugreifen gilt. Diese intendieren in erster Linie nachhaltige subjektorientierte Lernprozesse, die es den Schüler/inne/n ermöglichen, sich strukturiertes und lebensbedeutsames Grundwissen über den katholischen Glauben anzueignen, sich mit Formen gelebten Glaubens vertraut zu machen und eine eigene religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit zu entwickeln. Um in den Gegenstandsbereichen des Religionsunterrichts Lernprozesse in diesem Sinne initiieren zu können, bedarf es geeigneter didaktisch-methodischer Arrangements sowie eines für diese förderlichen Verständnisses der Lehrer/innen-Rolle.
Der Lehrgang des Religionspädagogischen Seminars bietet eine grundsätzliche Klärung sowie unterrichtspraktische Veranschaulichung der insbesondere mit den Begriffen Kompetenzorientierung, Nachhaltigkeit, Subjektorientierung und Aneignungsdidaktik verbundenen neuen Impulse. Er richtet sich an kirchliche Mentor/innen und staatliche Betreuungslehrer/innen für kath. Religionsunterricht sowie an Lehrer/innen mit Missio canonica, die nach einer längeren Phase wieder Religionsunterricht erteilen möchten.

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Kreuzgang Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner