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"ich greife nach gott ins unfassliche" (Andreas Knapp) Gott denken im Religionsunterricht

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 97-704
14.10.2019 - 18.10.2019
in Gars am Inn

28 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Maria Holzapfel-Knoll

Christlicher Glaube an Gott ist in der Breite unserer Gesellschaft oft un-selbstverständlich geworden. Die traditionellen Gottesbilder sind für viele kraftlos, ohne Bezug zur Wirklichkeit oder sie werden in Frage gestellt. Sie haben bei nicht wenigen Menschen an Plausibilität und Relevanz für das alltägliche Leben verloren.
Diese Situation des Bedeutungsverlustes fordert heraus, die Frage nach Gott neu zu stellen, um tragfähige Gottesbilder und eine plausible Rede von Gott anzustoßen. Denn wie verstehen wir in einer modernen, digitalen und wissenschaftlich ausdifferenzierten Welt beispielsweise Gott als Allmächtigen, als Schöpfer der Welt? Wie reden und denken wir über den Glauben an den dreieinen Gott? Und bei welchen Erfahrungen und Gottesvorstellungen von Kindern und Jugendlichen können wir anknüpfen?
Der Lehrgang setzt an bei einer Spurensuche nach Hinweisen in Gesellschaft und Kultur, die zum Fragen und Suchen nach Gott einladen. Aus Sicht der Theologie werden für die heutige Zeit herausfordernde Aspekte der Gotteslehre thematisiert wie die Allmacht- und Geschichtsmacht Gottes oder die Trinitätslehre. Religionspädagogisch relevante Erkenntnisse, wie Kinder und Jugendliche nach Gott fragen, und die Entwicklung von Unterrichtsbeispielen geben Impulse für die eigene Unterrichtspraxis.

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Apostelgruppe Kapelle Foto: Annemarie Hopf