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"Der erste Freigelassene der Schöpfung" (J. G. Herder) - die Frage nach dem Menschen im Spannungsfeld von Philosophie
und Theologie

LG Nr. 88-710
16.03.2015 - 20.03.2015
in Gars

28 Plätze

Leitung
StDin Dr. Claudia Leuser

"Was ist der Mensch …?" Diese Frage begleitet die Geschichte der Menschheit wie ein Leitmotiv, und sie hat im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neue, oft kontroverse, manchmal auch provozierende Antworten gefunden. Die biblisch-christliche Anthropologie sieht im Menschen den "ersten Freigelassenen der Schöpfung", wie Johann Gottfried Herder es formuliert hat. Diese Vorstellung vom Menschen steht jedoch stets auch in der Auseinandersetzung mit ganz unterschiedlichen "Menschen-Bildern" aus Kunst und Literatur, Philosophie und Wissenschaft. Deshalb wird im Lehrgang nicht nur das biblisch-christliche Menschenbild Schritt für Schritt erschlossen, sondern gleichzeitig diese grundlegenden Aussagen über den Menschen zu modernen Menschenbildern der Neuzeit, insbesondere aus der Philosophie, in Beziehung gesetzt. Auf diese Weise soll sichtbar werden, inwiefern sich hier gerade im 20. Jahrhundert ein äußerst lebhafter Dialog entwickelt hat, der dabei helfen kann, ein vertieftes Verständnis für die zentralen Aussagen der biblisch-christlichen Anthropologie zu entwickeln.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner