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"... und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus." Mk 1,34

vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Erzdiözese München und Freising sowie staatliche Lehrkräfte mit missio an Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen/emotionale und soziale Entwicklung/Sprache

LG Nr. 85-705
14.10.2013 - 18.10.2013
in Gars

29 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Agnes Stemmer
R i.K. Johannes Ramsauer

Im Lehrgang werden grundlegende Problemstellungen im Blick auf die Erschließung von Heilungserzählungen im Religionsunterricht an Förderschulen erörtert. Wie verstehen wir heute die Heilungswunder Jesu? Warum nimmt Jesus unter den Heilern seiner Zeit eine Sonderstellung ein? Gibt es heute Heilungen aus dem Glauben an Jesus heraus oder können wir alles medizinisch erklären? Welche heilmachende Kraft haben die Heilungserzählungen für die Schüler/innen und kann dies im Religionsunterricht erfahrbar werden? Was bedeutet in diesem Zusammenhang der Erwerb von biblischer Kompetenz?
Anhand ausgewählter Heilungserzählungen soll aufgezeigt werden, wie in ganzheitlichen und differenzierten Lernprozessen Schüler/innen in ihrer Lebenswelt angesprochen werden können und wie sich die jungen Menschen mit ihren existenziellen Fragen und Empfindungen einbringen und auseinandersetzen. In den Heilungserzählungen durchbricht Jesus "die Krankheit zum Tode" (Kierkegaard) und übliche Konventionen und Traditionen, die den Widerspruch seines sozialen Umfeldes hervorriefen und auch heute zur Auseinandersetzung, zum Fragen anregen. Im Verlauf des Lehrgangs werden konkrete Möglichkeiten deutlich, wie biblische Kompetenz mit anderen Kompetenzbereichen verknüpft werden kann.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner