Zurück   

Gott ist dreifaltig Einer

Regionale Fortbildungsreferent/inn/en der Diözese Eichstätt

LG Nr. 97-706
04.11.2019 - 08.11.2019
in Gars am Inn

28 Plätze

Leitung
Barbara Buckl
Marianne Oettl
Maria Hauk-Rakos
Dr. med. Lothar Katz
Eva Sandner
Ursula Winklhofer
Monika Lachner
Ulrike Neubauer
Dr. Ludwig Mödl

Christen werden auf den dreifaltigen Gott getauft, Katholiken bekreuzigen sich in diesem seinen Namen, das christliche Glaubensbekenntnis ist trinitarisch strukturiert. Gebete, Lieder und liturgische Vollzüge thematisieren Vater, Sohn und Geist. Trinitarische Aussagen gehören zu den Fundamenten des christlichen Glaubens, die Theologen und Religionspädagogen heraufordern, etwas Unvorstellbares erklärbar zu machen.
"Ich und der Vater sind eins" Joh 10,30. Wie kann einer mit und im anderen sein und doch er selbst bleiben? - Selbstsein und Mitsein. Und wie können zwei sich einem Dritten öffnen? - Bindung, Ent-bindung, Geist, Sprache, Triangulierung, Kommunikation, selbstreflexive Kompetenz. Wie prägt es unser menschliches Mit-ein-ander? Welche Einseitigkeiten und Störungen lassen sich aus psychologischer Sicht daraus ablesen? Ausgehend von diesen Schlüsselfragen erfolgt eine Annäherung an das trinitarische Urgeheimnis: die Liebe.
Das Ringen um Worte zur Übersetzung des Geheimnisses der Dreifaltigkeit für Schüler/innen sowie methodisch-didaktische Zugänge für einen kompetenzorientierten Unterricht bilden einen weiteren Schwerpunkt des Kurses. Ebenso eine Exkursion zu ausgewählten Kunstwerken mit Darstellungen der Dreifaltigkeit.

Zurück   

Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner