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Die Kirche: Heimat und Weggemeinschaft im Glauben - auch für kirchlich nicht mehr
sozialisierte katholische Kinder und Jugendliche?!

vorrangig staatliche Lehrkräfte mit Missio canonica, Religionslehrkräfte i. K. und intersssierte Schulräte der Diözese Regensburg

LG Nr. 82-723
09.07.2012 - 13.07.2012
in Gars

33 Plätze

Leitung
SchR i.K. Christian Herrmann

Zu den Konstitutiven christlicher Sozialisation gehört eine erfahrbare und konkret erlebte Gemeinschaft im Glauben. Positive Kirchenerfahrungen fördern die christliche Identitätsbildung. Taufe und Firmung gliedern - nicht nur formal - in eine von Jesus Christus gestiftete Gemeinschaft ein. Diese Gemeinschaft wird von den Gläubigen wie von der „Außenwelt“ aber unterschiedlich wahrgenommen und erlebt: als starre Institution, als großer Arbeitgeber, als Heimat, als Stein des Anstoßes, als Weggemeinschaft, als rückständiger Traditionsverein, als kritische Impulsgeberin, als Gottesdienstversammlung, als Serviceleistungsbetrieb mit reichhaltigem Angebot zur Ausgestaltung verschiedener Lebensetappen. Viele Kinder und Jugendliche, die den katholischen Religionsunterricht besuchen, haben kaum noch regelmäßigen Kontakt zur Pfarrgemeinde. Sie erleben Kirche eher als sporadischen „event“. Diese Tatsache stellt Religionslehrkräfte vor ganz neue Herausforderungen.

Inhalte der Fortbildung:
- Die Bedeutung der Kirche für den christlichen Lebensvollzug
- Information und Diskussion aktueller Fragestellungen
- Kirche als Heimat und Weggemeinschaft im Glauben für unsere heutigen
Schüler?!
- „Performativer Religionsunterricht“: Neue Erfahrungsräume von Kirche?

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner