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Was dürfen wir hoffen?

vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Diözese Eichstätt

LG Nr. 88-706
02.03.2015 - 06.03.2015
in Gars

28 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Barbara Buckl
RelLin i.K. .Marianne Oettl

"Was dürfen wir hoffen?" So lautet eine der Grundfragen des Menschen. Die christliche Eschatologie (wörtlich: die Lehre von den letzten Dingen) beschäftigt sich mit der Frage, was den Menschen nach dem Tod erwartet. Das Glaubensbekenntnis antwortet darauf: Wir erwarten die Auferstehung von den Toten und das ewige Leben.
Doch hat der christliche Auferstehungsglaube angesichts der pluralen Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod seine traditionelle Monopolstellung eingebüßt. Deshalb steht die Eschatologie heute vor der Aufgabe, "die biblische Botschaft verständlich auszulegen und zu interpretieren, eine angemessene Sprache und aussagekräftige Bilder zu finden, die Zusammengehörigkeit von ‚Diesseits' und ‚Jenseits' aufzuzeigen und die gestaltende Kraft der christlichen Zukunftshoffnung für diese Welt zu erschließen" (S. Pemsel-Maier, Der Traum vom ewigen Leben).
Der Lehrgang bietet ein fundiertes theologisches Update zur christlichen Eschatologie, zeigt auf, wie Literatur und Filme das Thema heute aufgreifen und bietet vielfältige Anregungen für einen kompetenzorientiert gestalteten Religionsunterricht.
Einblicke in den Alltag eines Bestatters, sowie ein Besuch in der Pinakothek der Moderne in München ermöglichen weitere Impulse für das Sprechen von den letzten/zukünftigen Dingen.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner