Zurück   

Von den Werten zum Sinn: Christentum in pluralistischer Gesellschaft

Schulleiter/innen an Grund- und Mittelschule, Realschule

LG Nr. 87-719
12.01.2015 - 16.01.2015
in Gars

28 Plätze

Leitung
Dir. Dr. Anton Dimpflmaier
Dozentin Michaela Severin

In einer durch Pluralisierung und Differenzierung geprägten Gesellschaft wird die Verständigung auf gemeinsame und verbindliche Werte, eine Art "Gemeinsinn" für ein friedliches und sich in Freiheit gegenseitig bereicherndes Zusammenleben immer dringlicher. Zwischen Betreibern und Gegnern eines Wertediskurses zur Verständigung über gemeinsame Werte besteht weitgehend Einigung in negativer Hinsicht, dass Werte sich weder rational produzieren lassen noch aufoktroyiert werden dürfen. Wie entstehen gemeinsame Werte in einem demokratischen Gemeinwesen, welche Entwicklungen im Wertegefüge und der Wertediskussion werden in den derzeitigen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen sichtbar und welche Konsequenzen hat dies für die Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule wie auch für die großen Wertestifter der Religionsgemeinschaften und Kirchen? Dabei wird auch näher zu klären sein, in welcher Beziehung Religion und Werte, christlicher Glaube und Ethik stehen. Ob junge Menschen Werte als sinnvoll für die Orientierung zu ethisch verantwortbarem Handeln erachten und sie als wert-voll er-leben und leben, hängt wesentlich auch davon ab, ob sie sich diese als Subjekte von Bildungs- und Erziehungsprozessen selbsttätig erschließen und aneignen können. Im Lehrgang werden soziologische, philosophische, theologische und (religions-)pädagogische Perspektiven der Wertebildung und Wertorientierung erarbeitet, um Möglichkeiten und Grenzen für den Lern- und Lebensraum Schule auszuloten.

Zurück   

Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner