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"Im Gegenteil, gerade die schwächer scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich." (1 Kor 12,22); Inklusion - eine
Herausforderung für den Religionsunterricht

vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 86-710
17.03.2014 - 21.03.2014
in Gars

28 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Agnes Stemmer
R i.K. Johannes Ramsauer

Nach christlicher Überzeugung ist der Mensch bezogen auf Gott, der ihn nach seinem Bilde geschaffen hat. In dieser Gottebenbildlichkeit des Menschen ist seine unantastbare Würde begründet. Inklusives Denken nimmt alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ihren individuellen Besonderheiten, nicht nur die mit Behinderung in den Blick. Dadurch werden Menschen mit Behinderungen nicht ausgeschlossen, sondern sie gehören selbstverständlich dazu. Es geht darum, eine gerechte Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen in allen Bildungs- und Lebensbereichen zu verwirklichen.
Im Religionsunterricht spielen die individuellen Besonderheiten in heterogenen Unterrichtsgruppen schon immer eine Rolle. Durch die Inklusion werden Kinder und Jugendliche mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf an Regelschulen unterrichtet. Dies stellt Religionslehrkräfte vor große Herausforderungen und erfordert eine Pädagogik für individuellen Förderbedarf. Der Lehrgang wird sich mit verschiedenen Behinderungsarten beschäftigen und deren religionspädagogischen Herausforderungen. Der Umgang mit Differenzierung im Religionsunterricht wird geübt durch verschiedene didaktisch-methodische Zugänge an Textbeispielen aus dem Neuen Testament. Chancen und Probleme der Inklusion werden ausführlich erörtert und diskutiert.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner