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Religionsunterricht im Zeichen religiöser Pluralität
- Perspektiven für die Zukunft

Der Lehrgang wendet sich vorrangig an kirchliche Schulbeauftragte der Erzdiözese München und Freising.

LG Nr. 81-713
14.11.2011 - 18.11.2011
in Gars

55 Plätze

Leitung
Ltd. SchAD i.K. Dr. Thomas Gandlau

Feststehender Teilnehmerkreis - Bitte keine Bewerbungen!

Was geht vor im späten Europa, im späteuropäischen Christentum? Die Prozesse der Moderne und Nachmoderne, die im Zeichen von religiöser Pluralität und Gottvergessenheit stehen, finden sich in vielen Bereichen der Gesellschaft, so auch in Medien und Schule, bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrerkollegen. Religionslehrer stehen in den Schulen im Dialog mit immer mehr Menschen, die der Kirche und dem christlichen Glauben fern stehen oder die sich anderen Lebens- und Glaubensauffassungen verbunden fühlen. In dieser Situation ist es von besonderer Bedeutung, die Lebensauffassungen und Lebensdeutungen in verschiedenen gesellschaftlichen Milieus zu verstehen und religiöse Bedürfnisse zu erkennen. Religiöse Pluralität lässt die Frage nach dem eigenen unterscheidend Christlichen umso deutlicher hervortreten und nach Formen suchen, wie christliche Religion heute erlebbar und erfahrbar wird. Religiöse Pluralität drängt aber auch nach Verständigung und Dialog im Miteinander der Schule. In einem von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung getragenen Dialog sollen die Gemeinsamkeiten wie auch die Unterscheidungen als Bereicherung im Schulleben erfahren werden können.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner